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Guter Pfeil, Helge O'Donnokoe

Ultranet - Bestandteil einer falschen Energiepolitik

LINKE im Idsteiner Land solidarisch mit Initiativen gegen Ultranet

Die geplante Erweiterung der bestehenden Hochspannungs-Trasse um eine weitere Höchstspannungs-Gleichstrom-Leitung , die quer durch das Idsteiner Land verlaufen soll, wird von den LINKEN im Idsteiner Land kritisiert. Außerdem erklärt sich die LINKS-Partei solidarisch mit den Bürgerinitiativen gegen die Trassen-Erweiterung in- und außerhalb des Idsteiner Landes in Wallrabenstein, Idstein, Niedernhausen und Eppstein. Den Argumenten und Bedenken dieser Initiativen schließen wir uns an.

 

LINKE im Idsteiner Land solidarisch mit Initiativen gegen Ultranet

Die geplante Erweiterung der bestehenden Hochspannungs-Trasse um eine weitere Höchstspannungs-Gleichstrom-Leitung , die quer durch das Idsteiner Land verlaufen soll, wird von den LINKEN im Idsteiner Land kritisiert. Außerdem erklärt sich die LINKS-Partei solidarisch mit den Bürgerinitiativen gegen die Trassen-Erweiterung in- und außerhalb des Idsteiner Landes in Wallrabenstein, Idstein, Niedernhausen und Eppstein. Den Argumenten und Bedenken dieser Initiativen schließen wir uns an.

Die Trasse führt teilweise sehr nahe und mancherorts direkt an der Wohnbebauung an Stadt- und Ortsrand vorbei. Für neu zu bauende Trassen besteht eine Richtlinie die 450m Mindestabstand zu Wohnbebauung vorsieht, der BUND fordert hierfür sogar 650m. Mit der jetzigen Planung wird der Bestandsschutz der bestehenden Trasse missbraucht um eine neue Technologie, die Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragung, zusammen mit der bestehenden 380 Kilovolt Wechselstrom-Übertragung unter Umgehung der Mindestabstandsrichtlinie zu realisieren. Für die Netzbetreiber ist dies eine elegante und kosteneffiziente Lösung um Überkapazitäten der Kohlestrom-Erzeugung aus NRW nach Süddeutschland zu transferieren. Jedoch ist dies für Menschen die in unmittelbarer Nähe dieser Trasse wohnen, leben und arbeiten ein mögliches Risiko für Ihre Gesundheit. Dies ist in Wallrabenstein, Wörsdorf, Idstein, Niedernhausen und Eppstein der Fall. Die neue Gleichstrom-Übertragung hat es in Kombination mit der jetzigen Wechselstrom-Übertragung noch nie zuvor gegeben. Es gab keine Pilot-Projekte zur Erforschung und Untersuchung dieser Kombination. Außerdem ist bekannt dass Gleichstrom im Gegensatz zu Wechselstrom stärkere Magnetfelder ausbildet. Die mögliche Auswirkung bzw. die Unbedenklichkeit sowie das Zusammenwirken der Gleich- und Wechselstrom-Übertragung muss von einem unabhängigen Gutachter untersucht und öffentlich gemacht werden. Im Falle der Realisierung dieser Trassen-Aufrüstung, müssen die Masten auf den Mindestabstand von 450m verlegt werden. Wo dies nicht möglich ist, müssen die Leitungen in die Erde verlegt werden.

Die Ultranet-Trasse ist ein weiterer Baustein der jetzigen falschen Energiepolitik, die auf Kosteneffizienz und Profitoptimierung zielt. Anstatt die Strom-Kapazitäten aus erneuerbaren Energien (Windkraft und Photovoltaik) aus Norddeutschland und Niedersachsen nach Süddeutschland zu transferieren baut man in NRW und Brandenburg den Braunkohle-Tagebau und damit die fossile Energiegewinnung mit C02-Ausstoß weiter aus. Die Überstrom-Kapazitäten verscherbelt man notgedrungen zu Dumping-Preisen ins Ausland. 

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