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linksjugend ['solid]

Milena Fliedner

Eure Betriebsstörung heißt Privatisierung

„Kannst du für mich Bescheid sagen, dass ich zu spät komme?“

„Ah, kam Bus XY wieder nicht?“

So ergeht es uns, den Schüler*innen im Rheingau-Taunus-Kreis, schon seit Anfang des neuen Schuljahres: Insbesondere morgens fallen immer häufiger die wichtigen Linien zum Hauptbahnhof und dem Berufsschulzentrum in Wiesbaden aus, die von vielen Pendlern, aber vor allem von hunderten Schülern täglich genutzt werden. Grund dafür sind, wie von RMV selbst angegeben, „Störungen im Betriebslauf“.

Hier eröffnen sich gleich mehrere Probleme:

  • Die von vorne herein schon hohen Ticketpreise, die bei häufigen Ausfällen und Verspätungen für die Fahrgäste nicht tragbar sind.

  • Die komplette Abhängigkeit der autolosen Bevölkerung von einer einzigen profitorientierten Verkehrsgesellschaft

  • Keine alternativen Verkehrskonzepte, auf die insbesondere in ländlichen Regionen zurückgegriffen werden könnten

  • Ein dürftig ausgebautes ÖPNV-Netz, dem Ausfälle und Verspätungen den Rest geben

    „Laut dem Statistischen Bundesamt ist der öffentliche Nahverkehr für Nutzende seit dem Jahre 2000 um 79% teurer geworden. Der Individualverkehr nur um gut 36 %. Doch Individualverkehr ist ein Auslaufmodell. Mit Blick auf die Ressourcen unseres Planeten geht es nicht anders.“, sagt Milena Fliedner der linksjungend [’solid] Rheingau-Taunus.

    Bei Ausfällen und Verspätungen bietet RMV die sogenannte „10-Minuten-Garantie“ an, mit der gewährleistet sein soll, dass man ab 10 Minuten Verspätung des Busses oder der Tram eine festgelegte Erstattung des Fahrpreises bekommt. Erstens wird dieses Konzept gar nicht bis kaum beworben, sodass zu bezweifeln ist, dass viele Menschen dieses in Anspruch nehmen und zweitens bekommt beispielsweise ein Schüler, der die Sekundarstufe 2 besucht und sein Ticket selbst bezahlen musste, einen Pauschalpreis in Höhe von 50 Cent zurück pro Verspätung oder Ausfall. Das kann aber unserer Meinung nach keineswegs die verpassten Unterrichts- und Arbeitsstunden und somit Vorbereitungen für Schulabschluss oder Ausbildungszertifikat ersetzen.

    Das alles führt dazu, dass viele Menschen nur gezwungenermaßen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und die meisten davon absehen. Der zu zahlende Preis steht im keinem Verhältnis mehr. Dies zieht unter anderem eine Überlastung des Verkehrs und des Straßennetzes nach sich, wie man zum Beispiel am Berufsverkehr in Wiesbaden sehen kann.

    Deswegen fordern wir:

  • ticketfreien und flächendeckenden ÖPNV für ALLE unabhängig vom Wohnort

  • alternativ die Übernahme von Ticketpreisen durch den Schulkostenträger bis zum Abitur

  • Fördermittel des Landes zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs

  • Ausbau von Radwegen

  • -  Alternative Verkehrskonzepte fördern und durchsetzen (Zum Beispiel Rufbusse oder Sammeltaxis in ländlichen Regionen)

  • Die Überführung des öffentlichen Nahverkehrs in Gemeineigentum

    Wir sind uns einig:
    Die „Betriebsstörung“ heißt Privatisierung!

Last Man Standing raus aus Limburg

Wir haben heute den Eingang zur Limburger Innenstadt mit Kreide verschönert und später mit diesen Malereien die Mitglieder von “Last Man Standing Limburg-Weilburg“ begrüßt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Limburg zu “beschützen“, indem sie sich eisessend an den Brunnen vorm Bahnhof setzen. 

Das Problem ist nur, dass dieser Personenkreis aus vielen rassistischen und toxisch-patriotschen Mitgliedern besteht, die z.B. gerne Mal einfach so Jugendliche mit vermeintlichem Migrationshintergrund im Schwimmbad fotografieren und diese und deren Handlungen dann mit ausführlicher Beschreibung auf ihrer Facebook-Seite posten.

Mit bunter Kreide auf Boden: "NO BORDERS NO NATIONS Kein Platz für Rassismus"
Mit bunter Kreide auf Boden: "Nationalismus ist keine Alternative! FCK AfD"
Mit bunter Kreide auf Boden: "bunt anstatt braun"
Mit bunter Kreide auf Boden: "Limburg nazifrei! Kein Mensch ist illegal"

noPAG München

Wieder aus München zurück und überwältigt von 30.000 bis 40.000 Menschen die ihre Freiheiten verteidigten.

Das man hier sowas auf die Beine bekommt hätten wir nicht gedacht. 

#noPAG

Überwacht euch selbst, CSU!

Protest beim SPD- Bundesparteitag

Genossen mit Banner im Parteitag.
"Solidarität mit Afrin", "Kein Urlaubsort wo Völkermord! Türkei raus aus Rojava!", "YPG statt SPD - Überall ist Wiederstand"
Fahne vor Wanne
Gegen die soziale Kälte! Neoliberalismus bekämpfen!

Danke an alle die da waren!
Linksjugend ['solid] Frankfurt am Main 
Linksjugend 'solid Wiesbaden
Die Linke. Rheingau-Taunus-Kreis
Wiesbadener Bündnis gegen Rechts
Und viele andere! Super, dass die solid Frankfurt mit ihrem Banner in den Parteitag reinkam!

Wir konnten sogar das ein oder andere nette Gespräch mit Besucher*innen des Parteitages führen!

#Waffenexporte
#Abschottung
#sozialeKälte

 

Protest gegen den AfD-Landesparteitag

Die AfD darf nicht zur Normalität werden. Ihren rassistischen und rechtsextremen Parolen muss immer und überall widersprochen werden! Deshalb rufen wir auf zum Protest gegen den AfD-Landesparteitag in der Stadthalle Flörsheim. Hessen bleibt bunt und weltoffen.

Für gemeinsame Anreise kontaktiert uns: linksjugend-solid@die-linke-rtk.de

 

14.04. - Flörsheim

https://www.dielinke-rheingautaunus.de/linksjugend-solid/detail/news/protest-gegen-den-afd-landesparteitag-in-floersheim/

https://www.facebook.com/events/163588177678011/

 

'solid goes »Untertaunus gegen Rechts«

Wir schließen uns dem Protest an und fordern alle Menschen, die der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit der AfD etwas entgegensetzen wollen, auf sich anzuschließen und den Aufmarsch der Neofaschisten nicht unwidersprochen passieren zu lassen.

Kein Fußbreit den Faschisten!

 

Aufruf des Bündnisses:

Das Bündnis "Untertaunus gegen Rechts" führt am 22.03.2018 eine Demonstration gegen die geplante AfD-Veranstaltung in der Autalhalle in Niedernhausen durch. Die Demonstration wurde bereits bei den Ordnungsbehörden angemeldet.

Das Bündnis hat sich kurzfristig zusammen gefunden und setzt sich aus politischen Parteien, Initiativen, Vereinen und Menschen aus Niedernhausen und Umgebung zusammen. Ein Planungstreffen für die Demonstration hat am 13.03.2018 in Niedernhausen stattgefunden.

Das Ziel der Initiatoren ist es, sich gegen den mittlerweile bis in die Mitte der Gesellschaft hoffähigen Rassismus zu stellen, der vor allem durch die Positionen der AfD etabliert und weiter befeuert wird. Das Bündnis steht für eine solidarische, offene und humanistische Gesellschaft. Ziele, die mit den Positionen der AfD nicht vereinbar sind.

Das Bündnis sieht mit großer Sorge den Schulterschluss der AfD mit weiteren rechten Organisationen. Die offizielle Zusammenarbeit mit Pegida ist hier nur ein Beispiel. Immer wieder tritt die AfD auf Demonstrationen, wie beispielsweise jüngst in Kandel gemeinsam mit der Identitären Bewegung, dem 3. Weg oder der Partei "Die Rechte" auf.

Im Bundestagswahlkampf trat bei einer Veranstaltung der AfD Rheingau-Taunus Bernd Höcke auf, bei einer Veranstaltung in Limburg, die auch von Vertretern der AfD Rheingau Taunus Kreis besucht wurde, André Poggenburg. Beide gehören zum
rechtsextremen Flügel der AfD.

Das Bündnis freut sich auf eine bunte, fröhliche und friedliche Veranstaltung und lädt alle sich angesprochen fühlenden Menschen herzlich ein sich dem Protest anzuschließen.

Gründung der linksjugend ['solid] Rheingau-Taunus

Wir haben uns jetzt auch dazu durchgerungen eine Solid zu gründen um die aktuelle Politik mit zu gestalten.

Bei unserem ersten Treffen ging es neben dem Kennenlernen auch gleich um einige Themen:

- Tierschutz

- Umweltschutz

- Antifaschismus

- Innere Sicherheit

- Containern

- und einiges mehr.

 

Noch sind wir wenige, aber je mehr wir sind, desto lauter ist unsere Stimme.

Kommt zu uns (wir haben Kekse)!

If nothing goes right, Go Left!

Wir mitmachen möchte erreicht uns unter linksjugend-solid@die-linke-rtl.de


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