|
Heute ist WELT-TUBERKULOSE-TAG
Der 24. März jeden Jahres gilt als Welt-Tuberkulose-Tag (TB-Tag). Denn am 24. März 1882 gab Robert Koch, Namensgeber des RKI, die Entdeckung des Bakteriums bekannt, das diese tückische Krankheit auslöst, die meist die Lungen befällt. Der Kampf gegen diese Krankheit dauert seitdem an. Die Übertragungswege sind neben nicht abgekochter Milch Aerosole.
Weltweit erkranken jährlich über 10 Millionen Menschen neu. 1,4 Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen von Tbc. - das entspricht einem Tbc-Toten alle drei Minuten. In den westlichen Ländern konnte die Epidemie mittlerweile gut eingegrenzt werden, durch #Impfungen, Untersuchungen und auch das Pasteurisieren von Milch sowie allgemein verbesserte #Hygienestandards.
Auch die Möglichkeiten, eine TB mittels Antibiotika zu behandeln haben sich drastisch verbessert, sodass das Sterberisiko hierzulande relativ gering ist. 2020 wurden deutschlandweit 4.127 Tuberkolose-Erkrankungen registriert (lt. RKI).
Doch genau das sind die Hebel, die in ärmeren Ländern aus finanziellen wie auch aus politischen Gründen häufig nicht umlegen können. Zu allem Übel bremst die Corona-Pandemie den Kampf gegen die Tuberkulose zusätzlich aus. Vor allem in sog. Entwicklungsländern wird das Problem zunenehmend größer. Unter- und Mangelernährung, extremer Stress durch Lebensbedingungen, Kriege sowie weitere, kaum zu behandelnde Krankheiten, liefern dem Bakterium ein ideales Umfeld.
#solidarität #gemeinsamgegenkrankheiten #tuberkuloseheilen
Die #Corona-Pandemie darf nicht dazu führen, dass die #Tuberkulose-Forschung, Behandlung und Prävention vollends blockiert werden. Tatsächlich gibt es mittlerweile mehrere multiresistente Tuberkulosestämme, die nur schlecht bis gar nicht behandelt werden können. Entsprechende Behandlungen sind zudem extrem teuer. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass Tuberkuloseerkrankte ein wesentlich höhreres Risiko haben, einen schweren Covid19-Verlauf zu erleiden.
|