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Ehemaliges Krankenhaus des Kalmenhofes und die Gräberfelder zum Mahnmal für die Euthanasieopfer in der Nazizeit machen

Der Kreisausschuss und die Vertreter*innen aus dem Rheingau-Taunus-Kreis in den Gremien des LWV werden gebeten, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um das ehemalige Krankenhauses („Mordhaus“) des Kalmenhofes in Idstein, in dem in der Zeit des Faschismus Insassen des Kalmenhofes systematisch ermordet wurden, zu einem Mahnmal für die Euthanasieopfer in der Nazizeit zu machen. Alle Grabfelder, sowohl die bekannten als auch die aufgrund des vorgestellten neuen Forschungsberichtes wahrscheinlichen sollen Teil des Mahnmales werden. Die Gestaltung und die Nutzung soll gemeinsam mit der Hadamarer Gedenkstätte erarbeitet werden.

Begründung:

Aufgrund des neuen Forschungsberichtes (s. dazu die Berichterstattung in der Idsteiner Zeitung und im Wiesbadener Kurier) sind wir es sowohl den dort Ermordeten und ihren Angehörigen, als auch den heutigen und zukünftigen Generationen, insbesondere den jungen Menschen schuldig, es als Mahnmal zu gestalten.

www.wiesbadenerkurier.de/lokales/untertaunus/idstein/schwarzester-fleck-der- geschichte_19174922

www.wiesbadener-kurier.de/lokales/untertaunus/idstein/der-tod-wutete-in-jedem- zimmer_19174988


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