„Wir organisieren die Hoffnung“ – Kreisverband stellt Weichen für die kommenden Jahre
Die Linke Rheingau-Taunus hat auf ihrer Kreismitgliederversammlung ihren neuen Leitantrag „Gemeinsam organisieren wir die Hoffnung!“ beschlossen und damit die politische Richtung für die kommenden Jahre festgelegt. Nach den Erfolgen bei der Kommunalwahl will die Partei ihre Rolle als soziale Opposition im Kreis weiter ausbauen und sich zugleich organisatorisch für weiteres Wachstum aufstellen.
Im Mittelpunkt des Leitantrags steht der Anspruch, Politik zu machen, die den Alltag der Menschen konkret verbessert. Die Linke steht für bezahlbaren Wohnraum, gute Bildungschancen für alle, eine Gesundheitsversorgung, die nicht vom Geldbeutel abhängt und eine starke öffentliche Daseinsvorsorge. Gleichzeitig kritisiert die Partei die chronische Unterfinanzierung der Kommunen und fordert mehr Unterstützung durch Land und Bund.
„Viele Menschen spüren, dass es so nicht weitergehen kann. Steigende Mieten, hohe Preise und eine Politik, die oft an der Lebenswirklichkeit der Mehrheit vorbeigeht, sorgen für reale Existenzängste. Unser Auftrag ist es, daraus Hoffnung zu machen – und Hoffnung entsteht nicht durch schöne Worte, sondern durch gemeinsames Handeln“, erklärt der Kreisvorsitzende Finn Köllner.
Köllner weiter: „Unser Wahlerfolg war kein Endpunkt, sondern ein Anfang. Mit unseren Fraktionen im Kreistag und in Idstein wollen wir Druck für soziale Verbesserungen machen und gleichzeitig als Partei vor Ort ansprechbar bleiben. Wir wollen die politische Kraft sein, die sich einmischt, organisiert und Veränderungen durchsetzt. Kurz gesagt: Wir organisieren die Hoffnung.“
Neben dem Leitantrag wählte die Kreismitgliederversammlung auch einen neuen Schatzmeister. Künftig wird Lukas Böhm die Finanzen des Kreisverbandes verantworten und den Vorstand verstärken. Mit mittlerweile fast 180 Mitgliedern ist Die Linke Rheingau-Taunus zuletzt stark gewachsen. Der beschlossene Leitantrag sieht deshalb neue Beteiligungsmöglichkeiten für Mitglieder, den Ausbau kommunalpolitischer Strukturen und perspektivisch die Gründung weiterer Ortsverbände vor.
„Unser Kreisverband wächst, unsere Verankerung wächst und unsere Verantwortung wächst. Jetzt kommt es darauf an, diese neue Stärke zu nutzen – für einen sozialen, solidarischen und gerechten Rheingau-Taunus-Kreis“, so Köllner abschließend.
