Wie viel Schulsozialarbeit gibt es im RTK?
Schulsozialarbeiter*innen sind für viele Kinder und Jugendliche eine wichtige Anlaufstelle. Mit einer Kleinen Anfrage wollen wir wissen, wie viele Stellen es im Rheingau-Taunus-Kreis gibt, wie viel Geld der Kreis dafür ausgibt und welchen Anteil die Städte und Gemeinden tragen.
Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke · eingereicht am 25. September 2026 · Stand: Antwort steht noch aus
Darum geht's
Schulsozialarbeiter*innen helfen, wenn es zu Hause schwierig ist, wenn es in der Klasse Streit gibt oder wenn Schüler*innen psychisch belastet sind. Sie sind Teil der Kinder- und Jugendhilfe und arbeiten direkt an den Schulen. Bezahlt wird die Schulsozialarbeit im Rheingau-Taunus-Kreis zum Teil vom Kreis, zum Teil von freien Trägern und zum Teil von den Städten und Gemeinden. Wie viel davon tatsächlich bei den Schulen ankommt, ist bisher nicht öffentlich nachvollziehbar.
Bereits im Juni haben wir beantragt, die Schulsozialarbeit an allen Förderschulen im Kreis bedarfsgerecht auszubauen und dauerhaft abzusichern. Um die Lage im ganzen Kreis beurteilen zu können, brauchen wir verlässliche Zahlen.
Was wir wissen wollten
Alle Fragen sollen jeweils für die Haushaltsjahre 2025 und 2026 beantwortet werden:
- Stellen: Wie viele Vollzeitstellen in der Schulsozialarbeit waren in der Zuständigkeit des Kreises besetzt, getrennt nach eigenem Personal des Kreises und Personal bei freien Trägern?
- Geld: Wie viel hat der Kreis tatsächlich für Schulsozialarbeit ausgegeben, also für eigene Ausgaben und Zuschüsse zusammen?
- Anteil der Kommunen: Wie viel steuern die Städte und Gemeinden im Kreis freiwillig aus ihren eigenen Haushalten zu diesen Stellen bei?
Wie es weitergeht
Die Antwort der Kreisverwaltung steht noch aus. Sobald sie vorliegt, ergänzen wir diesen Beitrag um die Zahlen.
Dateien
- Kleine Anfrage 20/26: Sachstand Schulsozialarbeit (PDF)
PDF-Datei (234 KB)
